Pÿlon - Doom
CD Review !

Pÿlon - Doom
Genre:
VÖ-Datum:
Label:
Reviewer:
Epic Doom Metal
27.02.2009
Quam Libet Records
Grendel

Kritik: PYLÖN nicht nur ein ungewöhnlicher Name, auch ein bombenmässiges Album wird hier als Nummer 3 in Ihrer Discographie mit dem Namen DOOM auf den Markt gebracht! Von der ersten bis zur letzten Sekunde hat man das Gefühl um 40 Jahre zurück versetzt worden zu sein, oder sagen wir, man hat Black Sabbath mit Ihrem ersten Album in die Zukunft geswitched, sie in PYLÖN umbenannt und das Debüt DOOM getauft. Verdamt und zugenäht. Das hätte ich nach PYLÖN´s Album „Th` Eternal Wedding Machine“ nun garnicht erwartet. Keine Frage, die Schweizer sind ein Klasse Trio, und was sie in Sachen Doom auf die Naht bringen ist hier der Unbestrittene Beweis in Sachen Meisterschaft. Wo andere Bands sich in üblichem zähem Klangbrei herumtreiben, oder treiben lassen, geht PYLÖN seine eigenen Wege, ohne den Pfad des Doom Metal zu verlassen. Obwohl sie nach Black Sabbath aus ihren Debützeiten klingen, sind hier keine Kopisten am Werk, aber Bands wie Black Sabbath, Saint Vitus und Count Raven haben hier deutlich Ihre Einflüsse hinterlassen.

Eigentlich müsste ein Doom Metal Album ja durchgängig Grau bis Schwarz und tief Depressiv in der Stimmung sein, aber hier nicht. PYLÖN treiben es regelrecht auf die Spitze und bewegen sich in Ihrem vordefinierten Weg des Doom Metal vorwärts. Hier sind eher Lethargie mit Bewegungsdrangschüben an der Ordnung und graue Regentage von der Stimmung her. Auf den Suizid Touch hat man verzichtet, obwohl das ja wieder Auffassungssache ist.

Fazit: PYLÖN haben mit DOOM ein Album abgeliefert das sich durchaus mit Größen wie Black Sabbath messen kann. Ein Album das es nur alle 40 Jahre anscheinend gibt.

Line Up:
Matt Brand – Gesang, Gitarre
Jan Thomas – Bass
Andrea – Drums

Trackliste:
1. Renovatio(Renewal&Relapse)
2. Doomstone
3. Ho Theos Erchestai
4. In The Shade
5. Beneath, Beyond
6. Dream A Dream
7. De Rerum Sanctuarum Una
8. Psych-Icon
9. Hors des sentiers battus
10. Age Of Despair
11. An Angel Tale
12. Dead Love
13. The Void Thereafter

Total Playltime: 77:29 Minuten